Spielwese für Beitrags-Entwürfe, um diese vor Liveschaltung testen zu können

Telefonanlage gestört

Der Telefonanschluss des TiL-Büros ist zur Zeit leider immer wieder unterbrochen. Wir bitten um mehrfache Versuche oder um eine Mail an info@talentimland.de.

Absolventenfeier 2016 in Tübingen

35 Stipendiatinnen und Stipendiaten haben 2016 erfolgreich die Schule verlassen. Gleichzeitig endet hiermit auch das Stipendium von Talent im Land. Am 8. Juli 2016 fand in der Alten Aula der Eberhard-Karls-Universität Tübingen die feierliche Verabschiedung der diesjährigen Absolvent*innen statt.

Mit zu den Beglückwünschenden gehörten Prof. Dr. Karin Amos, Prorektorin für Studium und Lehre an der Universität Tübingen, Dr. Andreas Weber, Abteilungsleiter Bildung der Baden-Württemberg Stiftung und Carolin Genkinger, Projektleiterin Bildung der Robert Bosch Stiftung.

Das anschließende Programm war gestaltet aus Rückblicken, Einblicken und Ausblicken. Abiturientin Anesa Aljovic ließ die Gäste in ihrer Rede „Unsere Jahre mit TiL“ an ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Stipendium teilhaben, in der sie die unvergessliche Zeit bei Talent im Land als eine der größten Chancen ihres bisherigen Lebens beschreibt. Was es heißt, ein Talent im Land zu sein, zeigte Abiturientin Andreea Mihuta mit einem beeindruckenden SpeedPaint-Video und Abiturient Mehmet Sakat verzauberte den Saal mit den Klängen seiner Saz.

Zwei TiL-Alumni gaben danach einen Ausblick darauf, was die Abiturient*innen in ihrem neuen Lebensabschnitt erwarten könnte und welche verschiedenen Möglichkeiten ihnen nach dem Abi offen stehen: TiL-Alumna Madeleine Le gab den Abiturient*innen in ihrem Beitrag „Von der Schule an die Uni“ einen Ausblick darauf, was der Uni-Alltag für all jene bereithält, die sich für ein Studium entscheiden werden. Ermutigende Worte zu einem Auslandsaufenthalt fand TiL-Alumna Chiara Allegra Thomas, die sich nach ihrem TiL-Stipendium im Jahr 2015 erst einmal für ein mehrmonatiges Forschungspraktikum an die Elfenbeinküste aufmachte.

Aber auch die TiL-Familie soll in der Zukunft der Absolvent*innen nicht zu kurz kommen: TiL-Alumna Swetlana Schäfer stellte die Arbeit des TiL-Alumnivereins vor, verbunden mit der Einladung an die Abiturient*innen, sich auch nach dem Stipendium aktiv im Netzwerk zu engagieren.

Eine Bildershow mit Impressionen aus der Zeit bei Talent im Land rundete den offiziellen Teil des Programms ab, bevor es bei einem Buffet noch zu einem persönlichen Austausch und zu Verabschiedungen kommen konnte.

Medienseminar in Bad Urach

Von 17. bis 19. Mai 2016 fand in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung das Seminar „3’30“ – me, myself and media“ in Bad Urach statt. 50 teilnehmende Stipendiat*innen wurden unter Anleitung von Profis zu Musik- und Filmproduzent*innen – und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Zunächst wurde die Medienlandschaft kritisch betrachtet. Der Vortrag „Information, Inszenierung, Manipulation – zum kritischen Umgang mit den Medien“ von Hanne Detel (Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen) zeigte den Teilnehmer*innen täglich auftauchende Medieninhalte aus analytischer Perspektive, z. B. wie Medienberichte durch die geschickte Kombination von Bildausschnitten und entsprechenden Texten ganz unterschiedliche Bedeutungen bekommen können.

Es folgte eine praktische Einführung in Medienwelt von Aiko Rohd (Infrarohd Music) und Tobias Greber (18frames film+medienproduktion GbR) mit dem Ziel, die Teilnehmer*innen zu einer aktiven, kreativen und reflektierten Nutzung der Medien zu befähigen. Der Fokus lag darauf, den Stipendiat*innen Kompetenzen und Hintergrundwissen zu vermitteln, um Medien für sich als Bereicherung – statt eintöniger Berieselung – einsetzen zu können. Es wurde darüber hinaus gezeigt, wie eine aktive Mediengestaltung ohne großen Aufwand möglich ist und digitale Medien somit ein einfaches Mittel darstellen, um als Sprachrohr von Jugendlichen zu dienen.

Anschließend gingen die Stipendiat*innen dann selbst ans Werk. Wir sind stolz, hier die Ergebnisse präsentieren zu dürfen!

 

Seminar: „Herausforderungen in der Schule“

Vom 1.-3. April 2016 fand unser Seminar „Herausforderungen in der Schule“ mit 50 Teilnehmer*innen in Blaubeuren statt. Die Stipendiat*innen konnten einen von drei separaten Workshops auswählen zu Themen, die im Schulalltag zur Herausforderung werden können. Gemeinsam wurden Methoden und Strategien erarbeitet, um diesen Herausforderungen zu begegnen und sie zu meistern.

Im Workshop „Take it easy – Strategien im Umgang mit Herausforderungen und Belastungen“ bearbeiteten die Referenten Julia Asbrand und Christoph Breuninger mit den Stipendiat*innen verschiedene Ursachen und Formen von Stress und Leistungsdruck und zeigten diverse Lösungsansätze für die Bewältigung psychischer und körperlicher Stressfolgen auf.

„Wenn schon streiten – dann wenigstens richtig!“ war das Thema des zweiten Workshops unter Leitung von Referent Stefan Baum. Hier setzten sich die Stipendiat*innen mit Konflikten in der Schule auseinander und der Frage, wie und warum diese entstehen. Ganz wichtig war aber vor allem herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt, einen Streit erst ganz zu vermeiden. Sollte es dann aber doch dazu kommen, so erörterten die Workshop-Teilnehmer, ist es wichtig, sich an einer positiven Streitkultur zu orientieren. Denn Streiten ist erst einmal nichts Schlechtes, man muss nur wissen, wie man damit umgehen kann.

Der dritte Workshop, geleitet von den Referenten Jus Henseleit und Philipp Rubner, beschäftigte sich mit individuellen Lernstrategien unter dem Motto „I did it my way“. Jeder Mensch lernt auf seine eigene Weise, manches fällt einem leicht, anderes braucht mehr Energie und Zeit. Die Workshop-Teilnehmer*innen versuchten herauszufinden, woran dies liegt und wie man sich selbst und andere beim Lernen unterstützen kann. Mit Spaß und Erfolg wurde auf individuelle Lernstrategien der Teilnehmer*innen Bezug genommen und herausgearbeitet, wie jeder seinen persönlichen Lernweg optimal gestalten kann.