Die TiL-Familie wächst um 56 Talente
Die 56 neuen Stipendiat:innen des Jahrgangs 2025 wurden am 14. November feierlich im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart offiziell in das Programm aufgenommen. Über 250 Gäste – Familienmitglieder, Wegbegleiter:innen und Unterstützer:innen von TiL – begleiteten diesen Auftakt in einen neuen Abschnitt der vielfältigen Bildungswege.
Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, betonte in ihrem Grußwort die Zusammenarbeit der Stiftungen und des Landes Baden-Württemberg und die Bedeutung von Bildungschancen in den Biographien junger Menschen. Auch die Geschäftsführerin der Baden-Württemberg Stiftung, Theresia Bauer, und Christoph Palm, Vorstand der Josef Wund Stiftung, gratulierten den neu aufgenommenen Stipendiat:innen herzlich zur Aufnahme in das Programm. Sie ermunterten die TiLer:innen darin, mutig zu sein, neugierig zu bleiben und im Wissen um das Gemeinschaftsgefühl sich gegenseitig zu unterstützen und aufeinander aufzupassen. Mit Blick auf die 56 neuen Stipendiat:innen waren sie sich sicher, dass die Zukunft „gut und besser“ werden könne.
Die 56 Stipendiatinnen und Stipendiaten sind eine vielfältige Gruppe: Knapp ein Viertel der Schülerinnen und Schüler sind in Deutschland geboren, unter den 13 anderen Geburtsländern sind Syrien, Afghanistan, Irak, die Ukraine und die Türkei je mehrmals sowie Elfenbeinküste, Großbritannien, Kamerun, Montenegro, Nigeria, Rumänien, Serbien und Ungarn je einmal zu finden. Die Altersspanne reicht von 13 bis 21 Jahre, die Hälfte ist zwischen 16 und 18 Jahre alt. 70 Prozent der Geförderten waren zum Bewerbungszeitpunkt bereits auf einer Schule, die zum Abitur oder zur Fachhochschulreife führt. Knapp 60 Prozent besuchten zum Bewerbungszeitpunkt die Klasse 9 oder 10.
Darja Varfolomeev, Deutsche Olympiasiegerin 2024 in der Rhythmischen Sportgymnastik, erzählte im Gespräch mit Moderatorin Kimsy von Reischach über ihren Weg zum Olympiasieg und darüber, wie sie mit Schwierigkeiten und Enttäuschungen umgeht.
Stipendiat:innen des Jahrgangs 2025 gestalteten das Programm mit zwei Gesangsbeiträgen aktiv mit. Darüber hinaus berichtete TiL-Alumna Jana Feidel in einem sehr berührenden Rede-Beitrag, wie stark ihre eigene Förderung sie geprägt habe für ihren weiteren Bildungsweg. Talent im Land sei nicht einfach nur ein Stipendium, sondern eine Stimme, die sagt: „Wir glauben an dich, auch dann, wenn du selbst noch zweifelst.“ Sie ermutigte die Stipendiat:innen, Neues zu lernen und sich selbst besser kennen zu lernen, nicht nur für den eigenen Erfolg, sondern auch für das, was jeder Einzelne bewegen wolle.
Die Begrüßungsrede von TiL-Alumna Jana Feidel
Nach der Urkundenübergabe und dem Festakt gab es noch Gelegenheit, bei einem Getränk und einem Snack weiter ins Gespräch zu kommen sowie den Abend unter Begleitung von TiL-Alumnus Humphrey Nsbuga am E-Piano gemeinsam ausklingen zu lassen.





















































